Bau- Tagebuch
18/6/2020

Die Bauarbeiten starten

Endlich ist es soweit: Das Projekt „Wiener Stadtoase“ kommt in Bewegung! Die Bewertungs- und Planungsphase ist abgeschlossen, mit allen Mietern wurden gute Lösungen gefunden. Alle Genehmigungen sind vorhanden, wir können starten!

Entkernung von innen nach außen

In einem ersten Schritt wird das Haus ausgeräumt. Anfang Juni wurde daher schon mit den Entrümpelungsarbeiten begonnen. Das Haus wurde soweit vorbereitet, dass die Abbruchfirma Prajo & Co. mit der Entkernung beginnen kann. Im Zuge dessen werden schadstoffhaltige Teile ausgebaut, im Hof zwischengelagert und anschließend fachgerecht entsorgt. Dieser Vorgang nimmt in etwa 3 Wochen in Anspruch. Statisch relevante Bauteile bleiben erhalten, daher bleibt das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zunächst unberührt.

Sichtbar werden die Bauarbeiten ab Ende Juni. Dann wird das Dach händisch abgedeckt und die Schindel werden auf dem Dachboden zwischengelagert. Spätestens jetzt sieht man deutlich: Da tut sich was!  

Der Bagger kommt

Anfang Juli geht es dann richtig los. Nachdem die Wiener Netze die Gas-, Wasser- und Stromleitungen getrennt haben, kann der Abbruch starten. Ab diesem Zeitpunkt kann es zwischendurch zu Lärm- und Staubentwicklung rund um das Gebäude kommen. Um diese Nebenwirkungen möglichst gering zuhalten, wird mit modernsten Geräten gearbeitet.

Der Bagger bricht zunächst eine Seitenwand ab, schlägt anschließend den Keller auf und befüllt diesen, um bei den weiteren Abbrucharbeiten nicht einzusinken. Als nächstes werden die im Hof gelagerten Rückstände der Entkernung entsorgt. Erst dann arbeitet sich der Bagger weiter vor und bricht das Gebäude ab. In der ersten Zeit des Abbruchs bleiben daher Fassade und Gerüst auf der Vorderseite der Mariahilfer Straße bestehen. Vom Ablauf her ist es so, dass im Wechsel ein bis zwei Tage abgebrochen und dann ein bis zwei Tage der Schutt entsorgt wird. Gearbeitet wird zu den üblichen Geschäftszeiten.  

Freies Baufeld zum Schulbeginn

Pünktlich zum Schulbeginn im September sollten alle Abbrucharbeiten abgeschlossen sein. Das Ergebnis: Ein freies Baufeld, das darauf wartet, ein neuer Lebensraum für den 15. Bezirk zu werden.